Story of my life #54

Wir schreiben das Jahr 1998. Es folgt der Teil, der einen Teilnerd in mir begründet.

Ich erinnerte mich an die Zeit, in der ich zu Besuch auf dem 386er DOS-Spiele spielte. Das war mittlerweile schon 5 Jahre her. Im Computerbereich eine Ewigkeit. Im obersten Stock des Wohnheims und im Stockwerk über mir wohnten zwei Computerbesitzer, die recht viel mit dem Gerät anzufangen wussten. Da wurden munter Netzwerke aufgebaut, Telnet im Linuxbereich (gab es damals wohl auch schon…) genutzt und zudem Rechner selber konfiguriert. Wir verbrachten viele Abende zusammen und spielten Skat, was ich durch sie lernte. „Story of my life #54“ weiterlesen

Story of my life #53

Das Studium nahm allmählich Fahrt auf und ich hatte inzwischen das erste Semester geregelt hinter mich gebracht und mit dem beginnenden Frühjahr standen auch neue Kurse an, die zu den „spannenderen“ gehören sollten.

Im ersten Semester gab es die ersten Aha Erlebnisse in den Hauptfächern etwa nach etwa 3-4 Wochen. Mathematik stellte sich nach anfänglicher Wiederholung des Allgemeinen Schulstoffs schnell auf ein herbes Tempo ein, wo insbesondere in den Übungen der Saal rappelvoll war, da hier der Vorlesungsstoff anhand von Aufgaben vorgerechnet wurde. „Story of my life #53“ weiterlesen

Story of my life #52

Finally! Die Huldigung!

Ich hatte eine Platte in #47 aufgeschoben, weil sie nicht direkt beim ersten Hören zündete, aber später noch wichtig werden sollte. Auf wie vielen Ebenen das der Fall sein und wie tief sich „Ænima“ in meinem Leben verwurzeln sollte, ist ziemlich erstaunlich. Eine Platte, die alte Freundschaften feierte, neue entstehen ließ, den Horizont erweitert, mein Tanzbein herausforderte und Kritiker über die Jahre davon überzeugte, eine der wichtigsten Rock (?) Platten des Jahrzehnts gehört zu haben. „Story of my life #52“ weiterlesen

Story of my life #51

Der Jahreswechsel 1996/1997 war gleichzeitig in vielerlei Hinsicht einschneidend.

Ich hatte mich wie gesagt schon ein wenig eingelebt, mich mit dem nötigsten versorgt und die ersten Hürden des Studiums genommen, neue Freunde kennengelernt mein erstes Steak selber zur Schuhsohle gebraten und Bitburger als ernstzunehmende Biermarke im Aachener Dreiklang aus Früh, Diebels und Bit erkannt.

Weihnachten wurde wie immer zuhause verbracht und nach gemütlichem Zusammensein im Kreis der Familie nach 10, als sich für meine Eltern eine gewisse Bettschwere einstellte, verließ ich noch mal das Haus, um Freunde zu treffen und im Schein eines Kaminfeuers noch reichlich Schlummertrunk zu vernichten. „Story of my life #51“ weiterlesen

Story of my life #50

Wer hätte das gedacht, bereits 50 Geschichten und ich bin gerade erst bei der Hälfte meines bisherigen Lebens angekommen. Sozusagen bei der Goldstory… Leider ergibt sich hier nicht gleichzeitig auch ein wahnsinnig wichtiger Punkt in der Chronologie, sondern nur eine weitere Anekdote. Vielleicht hätte ich gemessen an der Relevanz die 49 zur 50 machen sollen? Was soll‘s. Es ist gut so wie es ist und jetzt zurück nach Aachen in mein 23 Jahre jüngeres Ich. „Story of my life #50“ weiterlesen

Story of my life #49

Miss You So!

Sicherlich könnte man über die Erstsemestereinführungstage viel schreiben. Jeden Abend eine Feier, zig neue Leute, viel Hopfentee und HangOver…. Eigentlich ist damit schon alles erzählt. Über die eine oder andere Bekanntschaft wird dringend noch zu berichten sein, mir drängt sich beim Gedanken an den Oktober 1996 aber ein ganz anderer Gedanke auf. Ich habe meiner Ma zu Lebzeiten viel zu selten gedankt für all die Dinge, die sie für mich gemacht hat. Warum komme ich genau jetzt darauf, wo es eigentlich um die große Sause geht? „Story of my life #49“ weiterlesen

Story of my life #48

Ein bemerkenswertes zweites Mal fällt mir zu einem top wichtigen Ereignis in meinem Leben keine adäquat verknüpfte Musik ein. Es liegt wahrscheinlich daran, dass die ersten Tage in Aachen so ereignisreich waren, dass da keine Musik als Begleitung stattfand, außer die Musik, die auf den Partys gespielt wurde, und die war höchstwahrscheinlich eine mittelschwere Katastrophe nach meinem Geschmack.
Der Montag startete mit der Einführungsveranstalltung für Erstsemester Bauingenieurwesen in einem Hörsaal irgendwo in Aachen, wo ich kein zweites Mal sein sollte. Nach der Vorstellung des Lehrstuhls und Informationen über den Beginn des Studiums wurden wir weitergeschickt zum Zentrum des Geschehens, dem Bauingenieurgebäude an der Mies-van-der-Rohe-Straße (ein Architekt als Namensgeber der Straße einer der renommiertesten Lehrstühle für Bauingenieurwesen —- Blasphemie!). „Story of my life #48“ weiterlesen

Story of my life #47

Bevor das der Umzug nach Aachen vollzogen werden konnte – ich wollte einen Tag vor Semesterbeginn meine Zelte in Aachen aufschlage – ergab sich noch ein Wiedersehen in NRWs Capital. Für ein Spiel der Fortuna (gegen wen ist mir gerade mal entfallen aber kann ich rekonstruieren: Borussia Mönchengladbach) verabredeten wir uns in D-Dorf mit dem uns bekannten Pärchen aus dem Interrail-Urlaub 1995. Der Kontakt war in dem Jahr nicht abgerissen und wir vereinbarten ein Treffen zunächst in Hochdahl, von wo aus wir dann weiterfahren wollten. Die versammelte Interrailtruppe 1995 wohnte zu der Zeit schon in Münster, wo die anderen drei beabsichtigten zu studieren und der Plan war mit dem Zug von dort nach Düsseldorf Hauptbahnhof zu fahren, um von da weiter zu starten. „Story of my life #47“ weiterlesen

Story of my life #46

Als gut vernetzte Billerbeckerin war ein Praktikumsplatz als Zimmermann von meiner Ma schnell besorgt. Hier kommt mein Berufswunsch (wir erinnern uns: Schreiner) irgendwie dann doch zum Tragen. Letzten Endes was mit Holz.

Am Bau kann man als Praktikum bei einem Bauunternehmen Steine schleppen, Beton anmischen, Schalung zusammenschrauben, Gerüste aufbauen oder Pflastersteine knacken. Als Zimmermann hatte man es eher mit vermeintlich angenehmeren Arbeiten zu tun und Ich habe die Zeit ziemlich genossen. Die Rumturnerei auf oder am Dach an der frischen Luft, das Schneiden von Balken mit der Kettensäge oder auch das Ausnageln eines Ankers. Wäre ich mehr der körperlichen Arbeit zugetan, dass wäre definitiv ein Job für mich. Obwohl ich zugeben muss, dass ich trotz ziemlicher Schwindelfreiheit beim Einschlagen von Nägeln in die Sparren, während ich auf der Firstfette saß, mich ziemlich unwohl und unsicher fühlte. Deshalb gilt mein größter Respekt den Monteuren von Windrädern oder Hochspannungsleitungen, die täglich in unglaublicher Höhe arbeiten müssen (und wollen). „Story of my life #46“ weiterlesen

Story of my life #45

Für die Zeit des Wechsels von Gemen nach Aachen ergibt sich für mich rückwirkend auf die Story of my life ein kleines Dilemma. Ich habe bisher versucht, eine Chronologie einzuhalten, was mir nicht ganz gelungen ist. So gehen die Ereignisse der letzten drei Geschichten eigentlich munter durcheinander und, was noch viel ärgerlicher ist, es fallen mir zwischendurch immer wieder neue Dinge ein, die auch hätten einen Platz finden müssen. Vielleicht erfolgt später mal eine Revision der Nummerierung oder ich arbeite mit Buchstaben kleine Miniexkurse ein.

„Story of my life #45“ weiterlesen