Musicmap

Vor geraumer Zeit war unter Freunden mal die Zusammenstellung von Lieblingsmusik als Playlist angesagt. Nachdem ich Peter (aka Rincewind) meine erste Playlist schickte, kam von ihm als Kommentar:

„Die Musik ist wie ein neuer Wollpullover, irgendwann fängt der an zu kratzen“

Die Kratzpulloverliste war gebohren.

Da ich natürlich auch kuschelige Musik höre 😉 war die Kashmirpulloverliste daraufhin gegen das Kratzen schnell zusammengestellt!

Und damit das Bild komplett wird, durfte die Kettenhemdliste nicht fehlen!

Story of my life #7

Die Jugendabteilung des DJK – VfL Billerbeck war für viele Jungs und auch ein paar Mädchen der Beginn einer „Sportlerkarriere“. Für Furzknoten wie mich war die F-Jugend des Fußballteams der Einstieg. Bis zum 2. Jahr D-Jugend blieb ich dem Sport, mal als Libero, mal als Mittelfeldmitte, treu. Als eines Tages beim Training „Boller“, so hieß der Trainer, beim Abstoß nicht nur den Ball satt, sondern auch meinen Hinterkopf mittig traf und mir daraufhin die Lichter ausgingen, hatte ich keine Lust mehr auf Fußball. Ich probierte danach etwas Handball. Nicht mein Ding. Tischtennis … auch nicht, aber die damals aufkommende Trendsportart Badminton, da war ich dabei. Zwei mal die Woche Training und ab dem zweiten Jahr dann auch Ligaspiele in der Kreisklasse beschäftigten mich jetzt regelmäßig. Hier

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Story of my life #6

Anfang 1990 wurde der kleine Andre dann mit einem Virus infiziert, der den Geschmack rein musikalisch gesehen (nicht optisch, da blieb alles beim recht gewöhnungsbedürftigen Alten) fortan prägte.
Als Billerbecker war ich 1987 nach Coesfeld zum Pius in eine Klasse ohne Billerbecker gewechselt und fand daher neue Freunde in Rosendahl und Darfeld. Zu der Zeit, etwa 1989, kann ich mich noch gut an einen Sampler erinnern, den ich noch immer aus dem Radio mitschnitt. Beim Radfahren zwischen den Dörfern zum Beispiel nach Osterwick oder Darfeld zurm Doppelkopfspielen begleitete mich The Cure’s „Lullaby“, Madonnas „Like a Prayer“, Tone Loc’s „Funky Cold Medina“, The Hooter’s „Johnny B.“ und Paula Abduls „Straight up“ (!). Was für eine wilde Mischung.
Auf den Spielplätzen unseres Wohngebiets indes trieb ich mich damals mit Jungs rum, mit denen man über die Schule keinen Kontakt hatte und die 

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Story of my life #5

Computer waren Ende der 80er in viele Kinderzimmer eingezogen. Heike besaß damals einen Commodore +4 an dessen Spiel Zodiac ich mich ganz gut erinnere. Die Spiele wurden früher auf einer Datasette, einem Kassettenspieler für Daten installiert. Wobei installiert eigentlich nicht stimmt. Sie wurden komplett in den Speicher geladen und waren nach dem Ausschalten wieder futsch. Mein Bruder bekam zu seiner Kommunion einen C 64 und der hatte schon ein Diskettenlaufwerk. Hier gab es damals schon viele, die diesen Homecomputer besaßen und so wurden Spiele munter getauscht. Summer Games, Winter Games, California Games, Skate Or Die, Ghost ‘n’ Goblins, Manic Mansion, Giana Sisters – die Liste ist lang und die Disketten wurden zahlreich gesammelt und archiviert!

Mike hatte sich seiner Zeit einen Commodore 128 zugelegt und der glänzte vor allem durch die Eigenschaft, dass man durch die Eingabe von „go 64“ in

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Story of my life #4

Ich hörte damals ständig mit dem Walkman Musik. Der Beat Boy wurde mittlerweile durch einen Aiwa Walkman mit Radio abgelöst, so dass ich Wochentags Riff und am Wochenende die Schlagerrally auf WDR 1 verfolgen konnte. Mein Walkman bekam eine Hanseatic Stereoanlage aus dem Quelle Shop in Billerbeck spendiert, die fortan das überspielen von Musik von LP auf Kassette ermöglichte und zum Rock kam ich dann im Jahr 1989. Queen veröffentlichten ihr Album „The Miracle“ und im Radio lief „I Want It All“ rauf und runter. Ich habe damals Prospekte verteilt (DiVi hieß der Supermarkt) und aus den Kopfhörern feuerte mich Queen mit „The Miracle“ und dem Live Album der letzten Queen Tour „Live Magic“ an. Eines der Dinge, die ich bis heute bedaure ist, dass ich diese sensationelle Liveband nicht mehr live erleben durfte. R.I.P Farrokh Bulsara!
Eine Eigenschaft, die Kassetten damals hatten, war, dass man sie eigentlich 

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Story of my life #3

Das Leben auf dem Land brachte es mit sich, dass man mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule in den nächsten Ort fahren musste, wenn man ein Gymnasium besuchen wollte. Entweder mit dem „JoWi“ oder „Schäpers“ Linienbuss oder dem Zug ging es von Billerbeck nach Coesfeld. Immer dabei, der Walkman (naja, eigentlich nur tragbare Kassettenspieler. Walkman durften nur Sonys heißen).
Das Schülerticket durfte man auch nachmittags benutzen und so führten mich viele Touren zur Plattentruhe nach Coesfeld oder in die Bücherei, die auch Schallplatten im Verleih hatten. Hier fand ich viele Schätze, unter anderem Jean Michelle Jarres „Oxygene“. Außerdem gab es später in Coesfeld einen CD-Verleih. Ja, ein Laden in einer Grauzohne. Da mein Vadder damals DJ war, besaßen wir schon einen CD-Player und so konnte ich mir schön den Soundtrack von Miami Vice von Jan Hammer, „The Invisible Touch“ von Genesis und „Violator“ von Depeche Mode „sicherheitskopieren“ und fanden so den Weg zu mir.
Mike war seiner Zeit Fan von a-ha (ist das jetzt ein outing?) und wir

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Story of my life #2

Ich verbrachte als Kind viel Zeit damit, vor dem Radio zu sitzen und mit meinem Radiorekorder genau das zu tun, was der Name beschreibt: Musik vom Radio aufnehmen. Da waren die 80er gerade im vollen Lauf und Wave, Rock und Pop dieser Zeit landete auf vielen Märchenkassetten, deren Schreibschutz ich mit Tesafilm umging und von denen keine bis heute überlebt hat. Die Schlagerrally mit Wolfgang Roth samstags nachmittags auf WDR1 wurde meine Hauptquelle. Erstkontakt zu den Sisters Of Mercy, David Bowie, a-ha, Franky Goes To Hollywood, Depeche Mode, The Mission, Europe, Human League etc. wurde damals hergestellt Da wurden noch wunderbare 12“ Singles ausgespielt und ich wurde Fan einer Band, die noch immer prima Musik macht. Der folgende Song war, mit gebührenden Abstand, der von mir als 11 jährigen und des Englischen nicht mächtigen Jungen, am lautesten mitgebrüllte
😉
und die LP „Actually“ der Pet Shop Boys war 1987 meine erste selbstgekaufte Platte (oder selbstgewünschte)

Pet Shop Boys – It’s A Sin

Story of my life #1

Es muss irgendwann Anfang der 80er gewesen sein, als die Musik Einzug hielt. Ich bekam einen Plattenspieler geschenkt (ein „Mister Hit“ von Telefunken, wie ich mittlerweile erfahren habe), der im Deckel den Lautsprecher hatte. Er war rot und die Schalplatten überragten das Gerät an drei Seiten. Mehr weiß ich von ihm nicht mehr.
Ich bekam ein paar Hörspiel-Schallplatten (5 Freunde, Oliver Twist und der Verkehrskasper) dazu, die ich regelmäßig hörte und ein paar Schallplatten mit Musik. Die erste davon muss die folgende gewesen sein und der erste Track klingelt noch heute in meinen Ohren!!!

Die Schlümpfe Hitparade – Willi, Willi